Hausratversicherung
Die Hausratversicherung ist sowohl für Immobilienbesitzer als auch für Mieter
absolut obligatorisch. Sie bietet Schutz gegen alle Schäden, die am Hausrat -
also an den Gebrauchs- und Verbrauchsgegenständen des eigenen Haushalts -
entstehen können.
Welche Schadensfälle reguliert die Hausratversicherung?
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Alle anderen Gegenstände, die im Gebäude fest installiert sind (zum Beispiel Fenster, Türen, Treppen etc.), werden nicht durch die Hausratversicherung ersetzt. Für diese Gegenstände ist die Gebäudeversicherung zuständig, welche ebenfalls zu den absolut obligatorischen Versicherungen für alle Immobilienbesitzer gehört. |
Hausratversicherung - Wert vom Haurat bestimmen
Am Wichtigsten bei der Hausratversicherung ist, dass Sie den Wert Ihres
kompletten Hausrates möglichst realistisch einschätzen. Anhand dieses Wertes
kann schließlich die Versicherungssumme festgelegt werden. Da vielen Menschen
die exakte Ermittlung des Wertes ihres Hausrats zu umständlich ist, sind die
Versicherungsgesellschaften dazu übergegangen, einen Durchschnittswert
festzulegen, welcher dann einfach mit der Quadratmeterzahl des Wohnraums
multipliziert werden muss, um die Versicherungssumme zu ermitteln.
Vorsicht vor Unterversicherung!
Doch Vorsicht: Der im vorangegangenen Absatz angesprochene Durchschnittswert
bringt Ihnen nur dann etwas, wenn der Wert Ihres Hausrates ebenso in etwa dem
deutschen Durchschnitt entspricht. Konkret bedeutet das: Können Sie abschätzen,
dass Ihr Hausrat wesentlich wertvoller als ein deutscher Hausrat im Durchschnitt
ist, sollten Sie tunlichst vermeiden, eine vorgegebene Summe einfach mit der
Quadratmeterzahl zu multiplizieren. In diesem Fall müssen Sie den Wert Ihres
Hausrates exakt per Hand errechnen. Andernfalls droht eine Unterversicherung und
Sie erhalten im Schadensfall nicht den kompletten Wert der zerstörten
Hausratsgegenstände ersetzt.

